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- Meine Reise zum Ich

Dämonenliste

Reich der Dämonen

Auszug aus der Dämonenliste

Verschiedene Dämonen und deren Kurzbeschreibungen

Akephalos

Akephalos (griechisch aképhalos „ohne Kopf“) bezeichnet einen kopflosen Dämon.

Dämonen dieser Art sind in beinahe allen Kulturen bekannt und werden dabei oft als unheilbringend betrachtet. Im antiken Volksglauben waren die Akephaloi noch hingerichtete Verbrecher, die fortan kopflos umgehen mussten. Später dann wurde der Akephalos in der griechisch-ägyptischen Zauberliteratur als Gott betrachtet, dem alles offen ist. Ganz allgemein ist er jedoch ein Spukwesen und ein Morddämon. Er wird zu magischen Zwecken sogar noch in der Volksmedizin des 15. bis 18. Jahrhunderts angerufen.

Asmodäus

Asmodäus, auch Asmodis, griechisch Asmodaios, lateinisch Asmodaeus, hebr.: Aschmedai, ist der Name eines Dämons aus der hebräischen Mythologie. Weitere Schreibweisen sind Asmodeus, Aschmodai, Ashmodai, Asmodi, Asmodai, Asmoday, Asmodee, Asmadeo.

 

Als Aeshma-Devi könnte der Name Asmodis aus dem Avestischen, wo Aeshma den Dämon des Zorns, der Habgier und der Wollust verkörpert, entlehnt sein. Die daevas, zu denen Aeshma gehört, sind in der jüngeren Awesta, sowie in der zoroastrischen Tradition eine Klasse übernatürlicher Wesen, die das Böse verkörpern. Der zoroastrische Held Saoschjant kann den Dämon töten. In der jüngeren Awesta ist Aeshma mit einem „blutigen Streitkolben“ bewaffnet.

Aynaet

Aynaet (koptisch: „böses Auge“) ist eine Dämonin aus der Mythologie Äthiopiens. Sie ist die Personifikation des „bösen Blicks“, mit welchem sie Tod und Verderben unter den Menschen sät. Es können hierbei deutliche Parallelen zu Agash gezogen werden, vermutlich ist sie einfach nur die regionale Form derselben Wesenheit. Angeblich soll sie einst Jesus getroffen haben, der sie, nur durch die Kraft seiner Worte, zu Asche verwandelte. Sie wird auch bisweilen „Dämonenauge“ oder „Schattenauge“ genannt.

Asasel

Asasel oder Azazel (hebräisch עֲזָאזֵל, deutsch auch Asel oder Azaël) ist ursprünglich der Name eines Wüstendämons, dem beim jüdischen Sühnefest (Jom Kippur), mittels des sprichwörtlichen Sündenbocks, die Sünden des Volkes Israel aufgeladen wurden. In späteren Traditionen entwickelten sich Traditionen um Asasel zu einem individuellen gefallenen Engel, der häufig mit dem Teufel in Verbindung gebracht wurde.

 

In der Vulgata wird Asasel mit caper emissarius übersetzt, dies deutet darauf hin, dass das Wort ursprünglich kein Eigenname war, sondern eine Bezeichnung der Funktion, die der Bock hat (עז אזל ‘es ‘osel, deutsch ‚Bock der wegträgt‘ statt עזאזל ‘asasel). Dagegen scheint zu sprechen, dass ‘es (עז) meist ein weibliches Tier bezeichnet, allerdings wird im selben Abschnitt (in Lev 16,5 EU) ebenfalls dieses Wort benutzt, um die beiden männlichen Böcke als Ziegenböcke zu bezeichnen. In späteren dämonologischen Werken gilt Asasel als ein bocksgestaltiger Dämon zweiten Ranges und erster Bannerträger der Höllenarmeen, wird aber auch mit Samael gleichgesetzt.

Baal

Baal (hebräisch: בעל = Herr, Meister, Besitzer, Ehemann, König oder Gott) ist im historischen Christentum ein Dämon. Ursprünglich bezeichnete Baal einen in Syrien verehrten kanaanäischen Wetter- und Fruchtbarkeitsgott, siehe Ba’al. Als das Christentum alte Gottheiten zu Dämonen machte und die Dämonologie die dämonische Höllenbevölkerung in mehrere Hierarchien aufteilte, wurde der semitische Gott Baal eine eigene Entität des Beelzebubs.

 

Der Dämonologie zufolge war Baal der erste und oberste König der Hölle, der den Osten beherrschte. Für andere Autoren war er ein Herzog, der 66 Legionen Dämonen befehligte. In dem englischen, puritanischen Zeitalter wurde Baal entweder mit Satan gleichgesetzt oder als sein Hauptassistent angesehen. Nach Francis Barrett hat er die Kraft diejenigen, die ihn anrufen, unsichtbar zu machen. Nach einigen anderen Dämonologen ist seine Kraft im Oktober am stärksten. Anderen Quellen zufolge kann er Menschen weise machen und spricht mit heiserer Stimme.

 

Andere Schreibweisen: Bhaal, Bael, Baël (französisch), Baell, Ba’al.

Belial

Belial (hebr. בליעל); bzw. Beliar (griech. Βελίαρ) ist eine dämonische Gestalt aus der Bibel. Die Bedeutung des Wortes Belial ist ungeklärt. Rabbinische Erklärungen beziehen sich auf ein Wortspiel: Die biblische Wendung בני בליעל (etwa „Kinder der Wertlosigkeit“) wird gedeutet als בני בלי ע(ו)ל (etwa „Kinder ohne [das] Joch [der Tora]“). Andere Überlegungen gehen von der Wurzel עלה („aufsteigen“) im Sinne eines negativen Wunsches („mögen sie nicht aufsteigen [aus der Unterwelt]“) oder von der Wurzel בלה („verschlingen“) aus. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Zusammensetzung aus der Negation בלי und einem Nomen יעל in der Bedeutung „Wert“. Parallelen für eine solche Wortzusammensetzung, die in semitischen Sprachen generell unüblich ist, finden sich z. B. im Ugaritischen. Dann würde der Begriff als „Wertlosigkeit“, „Nichtsnutz“ wiederzugeben sein. Auch in der volkstümlichen Überlieferung taucht Beliar als Name des Teufels auf. Angeblich ist er der gefallene Engel, Geist und Fürst der Finsternis. So war Beliar angeblich der Lieblingsdämon des berüchtigten Gilles de Rais, der im 15. Jahrhundert an die zwölf Dutzend Kinder tötete.

 

Satanismus

In der satanischen Deutung kommt Belial die Rolle eines der vier Erzdämonen zu. Er repräsentiert den Norden, die Niedertracht der Erde und Unabhängigkeit. Der Name „Belial“ wird in Die schwarze Magie von Richard Cavendish (1980) auf das hebräische beli ja‘al (wertlos) zurückgeführt. Im Satanismus LaVeyscher Prägung lässt sich der Erzdämon als Metapher eines unabhängigen Geistes verstehen, der antagonistisch zu monotheistischen Dogmen und Regeln steht.

Beelzebub

Beelzebub (auch Belzebub, Beelzebul, Beelzebock oder Belsebub) ist in der Mythologie ein Dämon oder eine lokale Gottheit der Philister. Im übertragenen Sinne wird Beelzebub auch als andere Bezeichnung für den Teufel gebraucht. Mit dem Namen Beelzebub (hebräisch בעל זבוב Baʿal Zəvûv, arabisch بعل الزباب Ba‘al az-Zubab, wörtlich „Herr der Fliegen“; altgriechisch Βεελζεβούλ Beelzeboúl, lateinisch Beelzebūb) wird im Tanach der Stadtgott von Ekron im Land der Philister bezeichnet. Die etymologische Herkunft ist wahrscheinlich vom hebräischen Sebul („Kot“, „Dünger“) abzuleiten.

 

Baal Zebub wird übersetzt mit „Herr der Fliegen“ und ist vermutlich eine Verballhornung des eigentlichen Namens בעל זבול Baal Zebul („erhabener Herr“), um den heidnischen Gott zum Dämonen abzuwerten und dessen Anhänger zu verspotten. Alle Namensformen sind Beinamen des Titels Ba’al. Der eigentliche Name wurde erst aus Textvergleichen mit dem Ugaritischen erhoben. In frühjüdischer Zeit wurde der kanaanäische Wettergott Baal zum Inbegriff des Götzen. König Ahasja von Israel erbat von ihm Orakel (2. Könige 1 EU). Im rabbinischen Hebräisch hat Beelzebul die Bedeutung „Herr des Misthaufens“, abgeleitet vom hebräischen Wort zabal („düngen“), das die Rabbiner zur Umschreibung des Götzendienstes verwendeten. Das brachte ihm den Spottnamen „Mistbaal“ ein.

 

Auch die mittelalterlichen Theologen und Dämonologen kannten den Beelzebub als Fliegendämon und man hielt ihn für den Fürsten des Reiches der Finsternis. Durch das Anschauen des Beelzebub sollten andere Fliegendämonen entstanden sein, etwa die große Fliege, die den langobardischen König Kunibert stach, als dieser sich mit seinen Günstlingen beriet, wie man sich zwei seiner sich ihm widersetzenden Edelleute entledigen könne.

Lilith

Lilith (sumerisch DINGIRLIL.du/LIL.LU, babylonisch Lilītu, hebr. lilith לילית, aram. lilīthā ליליתא) ist ein altorientalischer weiblicher Dämon sumerischer Herkunft. Wie in der späteren akkadischen Auffassung und in ihrem spätantiken Nachleben wird mit ihr eine negative Konnotation verbunden. Zunächst wohnte sie im Stamm des Weltenbaumes (Heiliger Baum von Eridu), nachdem dieser jedoch auf Befehl Inannas hin gespalten worden war, floh Lilith in ein unbekanntes Gebiet. In der Folge wurde sie sowohl im alten Orient als auch in späteren Quellen häufig als weibliches geflügeltes Mischwesen dargestellt. Neben mythologischen und magischen Schriften finden sich auch literarische Texte, in denen Lilith erwähnt wird. Allein kommt sie nur selten vor, häufig ist in den mesopotamischen Quellen die gemeinsame Nennung von lilû, einem männlichen Dämon, lilītu (Lilith) und (w)ardat lilî (‚Tochter des Lilû‘). Zwischen den beiden Letzteren kann allerdings nicht immer klar unterschieden werden.

Medusa

Medusa (altgriechisch Μέδουσα Médousa) ist in der griechischen Mythologie eine Gorgone, die Tochter der Meeresgottheiten Phorkys und Keto sowie die Schwester von Stheno und Euryale. Sie besaß als einzige der drei Gorgonen eine sterbliche Natur. Die drei Schwestern Medusa, Stheno und Euryale, auch Gorgonen genannt, waren Kinder der chthonischen Götter Phorkys und seiner Schwester Keto und wurden in der griechischen Kunst ursprünglich als von Geburt an missgestaltet angesehen. Danach war Medusa ursprünglich eine betörende Schönheit. Als aber Pallas Athene in einem ihrer Tempel Poseidon beim Liebesspiel mit Medusa überraschte (laut Ovid vergewaltigte er sie), war sie darüber so erzürnt, dass sie Medusa in ein Ungeheuer mit Schlangenhaaren, langen Schweinshauern, Schuppenpanzer, bronzenen Armen, glühenden Augen und heraushängender Zunge verwandelte. Der Anblick ließ jeden zu Stein erstarren.

 

Mit diesen Gorgonen wurde der Heros Perseus, der Sohn des Göttervaters Zeus und der Prinzessin Danaë, konfrontiert: Polydektes, der zu Perseus’ Missfallen Danaë nachstellte, forderte Perseus auf, ihm das Haupt der Medusa zu bringen, in der Hoffnung, Perseus werde dies – wie alle, die das bisher versucht hatten – nicht überleben. Das hätte für Polydektes den Weg zu Danaë gebahnt. Doch Perseus hatte Athene auf seiner Seite, die ihm einen verspiegelten Schild lieh. Von Hermes bekam er geflügelte Schuhe, Nymphen gaben ihm eine Tarnkappe. In den Flügelschuhen eilte er über den Himmel an das Ende der Welt. Athene hoffte durch Perseus die Frevlerin Medusa gänzlich beseitigen zu können und erklärte ihm, wie er Medusa enthaupten könne, ohne ihr ins Angesicht blicken und deshalb zu Stein erstarren zu müssen. Als die Gorgonen in den Schlaf gesunken waren, pirschte sich Perseus mit Hilfe der Tarnkappe an Medusa heran. Dabei schaute er nicht direkt auf ihr Gesicht, sondern lediglich auf dessen Abbild, das sich in Athenes Schild spiegelte. Mit einem gezielten Schlag enthauptete er Medusa und suchte das Weite, während hinter ihm das Geschrei und aufgebrachte Gezeter ihrer entsetzten Schwestern ertönte.

 

Das Medusenhaupt im Beutel, flog Perseus mit Pegasos übers Meer nach Äthiopien, wo er die Königstochter Andromeda vor Keto errettete. Ihr Verlobter Phineus (Sohn des Belos) wollte trotz der tapferen Tat Andromeda nicht in des Helden Händen lassen, worauf im Zweikampf Perseus das Medusenhaupt einsetzte und so Phineus zu Stein erstarren ließ.

Sphinx

Die Sphinx (altgriechisch Σφίγξ Sphínx, deutsch ‚Würgerin‘) oder Phix (Φίξ Phíx) der griechischen Mythologie war die Tochter der Ungeheuer Typhon und Echidna und somit Schwester von Hydra, Chimära, Kerberos und Orthos. Sie galt als Dämon der Zerstörung und des Unheils.

Incubus

Incubus ist ein männlicher Sexualdämon. Als Incubus, Plural Incubi, auch Inkubus, Plural Inkuben (von lateinisch: incubare für ‚oben liegen‘, ‚ausbrüten‘), wird in der Mythologie ein männlicher Alb (Elf), ein Albträume verursachender nachtaktiver Dämon, ein Waldgeist oder auch Sylvan bezeichnet, der sich nachts mit einer schlafenden Frau paart, ohne dass diese etwas davon bemerkt. Außerdem gilt der Inkubus als Stellvertreter Satans, der dafür verantwortlich ist, Seelen von Sündigern nach deren Tod mit in die Hölle zu schleppen.

Succubus

auch Sukkubus oder Sukkuba, Plural: Succuben, von lateinisch: succumbere ‚unten liegen‘.

Succubus ist ein weiblicher Sexualdämon. Ein Succubus stiehlt unbemerkt den Samen des schlafenden Mannes.

Diabolus

Das Wort stammt von altgriechisch Διάβολος Diábolos, wörtlich ‚Durcheinanderwerfer‘ im Sinne von ‚Verwirrer, Faktenverdreher, Verleumder‘ aus διά dia ‚auseinander, (mitten[5]) entzwei‘ und βάλλειν bállein ‚werfen‘, zusammengesetzt zu διαβάλλειν diabállein Zerwürfnis stiften, verleumden; lateinisch Diabolus.

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