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- Meine Reise zum Ich

Irisch-keltische Göttinnen

Irisch-Keltische Göttinnen

Es gab viele mächtige Göttinnen bei den Kelten, die starke selbstbewußte Frauen und Führungspersönlichkeiten waren. So machte sich Cessair nach einer Sintflut mit 50 Frauen und drei Männern auf nach Irland, und Dana führt ihr Volk nach ihr dorthin. Vor allem die vielseitig begabten und hoch verehrten Göttinnen Dana, Brigid und Ceridwen, Rhiannon, Epona und Morrigan zeigen, dass die Frauen der Kelten nicht wie die römischen Matronen lediglich das Haus hüteten und Kinder zur Welt brachten, sondern sich auch am öffentlichen Leben beteiligten.

Madope – oder auch madopek – ist die Schüchterne Schwester der Brigid, einer Irisch-keltische Lichtgöttin. Brigid und Madope sind sehr komplexe Gestalten, deren Kult noch sehr lebendig ist, wie sonst kaum ein anderer in Europa.

 

 Der Name Madopek bedeutet „der starke Falke“ wohingegen Madope eher die „Urkraft des Lichts“ oder auch „die Erleuchtete“ bedeutet! Sie ist eine Göttin des Frühlings, der Erneuerung, ebenfalls des Lichtes, des Feuers und der Fruchtbarkeit.

Madope entzündet und herrscht über das Feuer und erhält es am Leben. Daraus leiten sich je nach Interpretation auch Namen wie „Feuerpfeil“, „die Strahlende“ oder „Kraft des Feuers und der Erde“ ab.

 

Sie ist auch die Behüterin aller Schwachen und Wehrlosen und setzt sich bedingungslos für sie ein, sie spendet Hoffnung, Mut und Kraft.

 

Sie gilt aber auch als die große Hirtin und somit als eine Schutzgöttin der Jagd. Ihr begleitendes Sternbild ist daher der „große Wagen“. Schließlich ist der große Wagen – zumindest einer Variante der Entstehungsgeschichte zufolge – ein Denkmal für einen Hirten, der seine Großzügigkeit teuer bezahlen musste. Er wurde nämlich von anderen Hirten, die er von seinem Wein probieren ließ, erschlagen. Vom Tod des Hirten betrübt erhob ihn Dionysus, der zuvor als Gast bei dem Hirten weilte und ihm als Dank für dessen Großzügigkeit die Kunst der Weinherstellung beibrachte, in den Himmel.

 

Wie der Hirte von Dionysus ist Madope überaus großzügig, wenn es darum geht, zu teilen. Doch manchmal wurden ihr ihre Gutmütigkeit und ihre Offenheit ebenfalls schon zum Verhängnis, wenn auch nicht ganz so drastisch.

Madope ist aber auch die Schutzgöttin der Kunst, der Weisheit und der Heilung. Während Brigid eher  die Schutzgöttin der Schmiedekunst, der Huf-, Kunst- und GoldschmiedInnen, des Metalls und des Handwerks im allgemeinen ist, so ist Madope die Schutzgöttin all jener, die Kunst lehren und vermitteln, der Dichtkunst, der HeilerInnen und ÄrztInnen, sie ist die Göttin der Weisheit und der Poesie, Schutzgöttin der Künste und kulturellen Güter.

 

Für die Druidinnen und Druiden waren Madope sowie Bridged auch die Göttinnen der Wahrheit, in ihrem Namen legte man einen Eid ab. Sie hatten daher auch viele Namen bzw. Namenszusätze, wie z.B.:

  • Brighid-nam-Bratta (Brigid des Umhangs)
  • Madopek-nam-siu’r (Madope Schwester des Umhangs)
  • Brighid-nan-sitheachseang (Brigid des dünnen Feenvolks)
  • Madope-nam-siu’r-sitheachseang (Madope Schwester des Feenvolkes)
  • Brigid der Harfe, der Trauernden, der Prophezeihung, der reinen Liebe
  • Madopek siu’r Schwester der Prophezeiung und der Reinen Liebe
  • Breo-Saighit und Breo-Madopek, die Flammen von Irland, Feurige Pfeile

Madope ist auch die Schutzgöttin der Häuser, des Herdfeuers und der Familien. Sie bewacht Frauen an den entscheidenden und wichtigen Stationen ihres Lebens. So wird von ihr auch gesagt, dass sie bei jeder Geburt anwesend ist und das Werkzeug der Hebammen beschützt. Sie bewacht die Neugeborenen und Säuglinge in ihren Wiegen. Frauen hängen daher über die Wiegen gekreuzte Vogelbeer-Zweige, das sind Zweige einer Eberesche (diese gilt als Baum der Lebenskräfte), um damit Madope herbei zu holen. Abends werfen Frauen bevor sie zu Bett gehen noch einen Scheit Holz in’s Feuer und bitten damit um den Schutz und den Segen der Göttin.

Madopek verkörpert drei Seiten der weiblichen Schöpfungskraft. Madope gehört somit zu einer der dreigestaltigen Einheiten der Göttinnen. Zusammen mit Dana Bridget (Mutter) und Anu, der Greisin, bildet Madope als Jungfrau eine Trias.

 

Sie verkörpern unterschiedliche Aspekte einer Einheit: die drei Seiten der weiblichen Schöpfungskraft.

 

Madope wird auch gemeinsam mit Cailleach und Modron genannt, als dreifache Göttin, die über die Jahreszeiten bestimmt: Die Herrschaft von Cailleach beginnt zu Samhain (1. November). Damit ist sie der dunkle, karge, zerstörerische Winteraspekt der Großen Göttin. Die Göttin Modron legt zu diesem Zeitpunkt ihre Zauberrute unter einen Holunderbusch, wäscht sich in einem Becken und wird zur Cailleach.

 

Diese wiederum beendet ihre Herrschaft, indem sie selbst die Schlange weckt, die einerseits das Symbol für Zerfall wie auch für den Erdgeist und die Naturkräfte des Wachstums und für Erneuerung steht. Diese Schlange beendet im Februar, spätestens im März den Winter. Cailleach legt dann wiederum die Zauberrute unter einen Hollerstrauch und verwandelt sich in einen Stein.

 

Die Göttin Madope nimmt den Stab auf und es wird mit den ersten Schneeglöckchen Frühling.

 

Eine andere Auslegung sagt, dass Brigid sogar zwei Schwestern hat: In ihren drei Gestalten sind sie für Heilung, Poesie und Schmiedekunst zuständig, allerdings ist außer Madopek keine weitere Schwester überliefert.

Zu Imbolc erweckt Madope das Feuer des Lebens

Zu Ehren der Göttin Brigid und ihrer Schwester Madope wird am 31. Januar bzw. 1. oder 2. Februar in Irland und auch anderswo das Fest Imbolc gefeiert.

 

Auch dieses Fest wurde von den ChristInnen umgestaltet — zu Maria Lichtmess. Das christliche Fest Lichtmess zeigt viele Bezüge zu den heidnischen Bräuchen, wenngleich es vordergründig den Tag bezeichnet, an dem Maria (40 Tage nach der Geburt ihres Kindes) wieder “rein” wurde.

 

Mal ganz abgesehen von dieser patriarchalischen Perversion; die das Hervorbringen des neuen Lebens als verunreinigenden Akt ansieht; ist nun die Zeit, in der die „Weihnachtsstimmung“ endgültig vorbei ist.

 

Zum Fest Imbolc werden oft auch Weihnachtsbäume, Adventskränze und dgl. entsorgt bzw. verbrannt. Dieses Fest liegt genau in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, bei einer Sonnen-Deklination von 16 Grad.

 

Diese Tage in der Wintermitte haben eine ganz andere Winterqualität als beispielsweise die sehr dunkle Zeit um die Jahreswende. Sie zeichnen sich durch diese besonders kalten aber bereits sehr hellen Tage und klaren Nächten aus. Oft liegt knirschender Schnee, der besonders schön in der Sonne glitzert.

 

Der Name „Imbolc“ bedeutet übrigens „Anlegen der Schafe zum Säugen“, weil jetzt bald die jungen Lämmchen geboren werden. Madope erweckt nun das Feuer des Lebens, welches den Winter über unter der Erde geschlafen hat, und sie lässt die Milch der Kühe und Schafe fließen. Unmerklich steigt auch bereits der Saft in die Bäume. Die Sonne strahlt bereits länger und mit mehr Kraft, geht jeden Tag ein bisschen früher auf und unter und kommt schon wieder über manche Berggipfel.

 

Madope-Energie verdrängt den Winter

Daher war Madope ursprünglich auch eine Sonnengöttin. Eine Geschichte erzählt, dass Madope zu Sonnenaufgang geboren wurde und ein Flammenturm aus der Stirn der neugeborenen Göttin von der Erde bis in den Himmel reichte. Als Kleinkind schlief sie in einem Feuermeer.

 

Diese Madpoe-Energie verdrängt allmählich den Winter. An manchen Tagen ist sogar bereits ein Hauch des Frühlings zu spüren. Da Madope aber sehr durch die Mondphasen beeinflusst wird, hat sich ihre Präsens als Sonnengöttin nicht oder nur gering durchgesetzt. Wobei sich auch hier wieder ihre Funktion als Schwellengöttin mehr als deutlich zeigt.

 

Diese Rückkehr des Lichts, die ersten Zeichen der langsam erwachenden Natur geben uns Hoffnung und Ideen für neue Ziele. Die keimende Saat ruht zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Schutz von Brigid in der Erde und wird von der Göttin bis zur Ernte bewacht. Dies ist auch die Zeit, sich mental vom Winter zu verabschieden und neue Pläne in Angriff zu nehmen:

 

Zeit des Aufräumens im Äußeren und Inneren, des Reinigens der Wohnräume und des Körpers, eine gute Gelegenheit für Rituale, die mit einem Neubeginn zu tun haben.

 

Verträge und Kerzen

Traditionell wurden zum Fest der Madope neue DienstbotInnen eingestellt oder deren Vertrag für ein Jahr verlängert. So kann man nun auch besonders gut überprüfen, welche der Glaubenssätze, persönlichen Eigenschaften und Muster noch aktuell sind und welche man eigentlich frohen Herzens „entlassen” und weiterziehen lassen kann.

 

An Imbolc geweihten Kerzen wird hohe Schutzkraft zugeschrieben, weshalb solche Kerzen vor allem bei Notsituationen, Geburten oder am Krankenbett angezündet werden. Am Vorabend des Festes werden Kuchen oder Brot auf die Fensterbank gelegt, denn Madope fliegt in Gestalt des Falken in der Dämmerung über das Land und segnet es.

 

Etwas von der ersten Milch des Jahres wird als Dank an Madope auf der Türschwelle ausgekippt. Die besten Plätze, um mit Madope oder ihrer Schwester Bridget in Verbindung zu treten,  ist bei Bächen und Quellen oder auf freiem Feld. Viele Frauen berichten sogar, dass sie mit den Göttinnen direkt über Quellen sprechen können. Viele Heil- und Wunschquellen sind daher Madope und Bridget geweiht.

 

Flamme der Inspiration – Quelle der Gefühle

Eine andere Möglichkeit, um mit Madope in Verbindung zu treten, um sie z.B. um Unterstützung mit einer ihrer vielen Gaben zu bitten, ist eine Kerze anzuzünden. Zu ihrem Fest Anfang Februar ist es daher – in Verbindung dieser beiden Elemente – auch Brauch, kleine Lichtschiffchen mit Kerzen und Wünschen in fließendes Wasser zu setzen und es von diesem davon treiben zu lassen.

 

Madope ist die Flamme der Inspiration und auch der See oder die Quelle der Gefühle oder der überlieferten Weisheit, aus der er schöpft. Auch bei der Weissagung wurden und werden traditionell Feuer und/oder Wasser verwendet (z.B. werden bestimmte Kräuter verbrannt, um in den Flammen Bilder zu sehen, oder man schaut in eine Schale mit Wasser). Auch der (Wasser-)kessel auf dem Herd steht als Symbol für Nahrung, Heilung und Erschaffung alles Lebendigen. Urkraft, die uns Licht und Wärme bringt.

 

Frauen treten mit der Madope-Kraft nicht nur am 2. Februar in Verbindung, wenn sie neue Visionen und Ideen bekommen möchten oder Kraft für neue Ziele brauchen. Sie ebnet uns den Boden für die Aussaat. Sie ist eine Art Urkraft, die uns Licht und Wärme bringt. Alles in allem ist Madope eine Hoffnungsträgerin, die uns gut durch den Winter bzw. durch harte Zeiten unseres Lebens bringt.

 

Nicht nur, weil sie am Knotenpunkt zwischen zwei so gegensätzlichen Naturelementen wie Wasser und Feuer steht, ist Madope eine sehr machtvolle Gestalt. Sie wird auch als die „Zweigesichtige“ bezeichnet – eine Seite ihres Gesichtes soll dunkel, stark und geheimnisvoll, die andere hell, verletzlich und schön sein. Auch dies symbolisiert den Übergang zwischen Winter und Frühling, an dessen Schwelle sie steht.

 

Darüber hinaus wird sie als Göttin der Küsten verehrt. Auch hier ist sie eine Schwellengöttin. Die Küste ist weder Land noch Meer, hier treffen sich beide Elemente. Sie wird daher auch an diesen magischen Übergangsorten wie Türen, Tore, Pforten, Schwellen (z.B. von der Menschen in die Feenwelt), Zwischenwelten, wie z.B. Morgen- und Abenddämmerung, Übergänge im Leben, geheimen Treffpunkten, an denen sich unterschiedliche Menschen treffen, um Dinge auszuhandeln, angerufen und geehrt.

 

Merkmale, Zeichen und Farben

Ihre Zeichen sind ein Falke, ein goldener Ast einer Eiche, ein (irisches) Kleeblatt und das Madope-Kreuz, die gekreuzten Zweige der Vogelbeere. Diese hatten ursprünglich drei Arme (Triskele), werden aber seit dem christlichen Einfluss auch mit vier Armen hergestellt. Sie werden im Stall oder über der Haustür aufgehängt, um Schutz und Glück zu erbitten.

 

Zu den ihr zugeordneten Farben gelten alle des Frühlings, aber auch die gesamte Farbpalette des Feuers und des Lichtes. Weitere Farben, die mit Madope in Einklang stehen sind aber auch alle Erd- und Herbstfarben, die weil durch Bridged geprägt, welche Madope im Herbst zur Ruhe zwingt, auch Madope tragen.

 

In Darstellungen trägt Madope oft einen (glühenden) Speer bzw. (feurigen) Pfeil, einen Spiegel, einen grünen Mantel – den Mantel des Lebens, sowie einen Jagdfalken. Sie wird auch als Hirtin bezeichnet. Ihre Tiere sind das Mutterschaf, die Kuh, das Pferd ebenso wie der Eber, Raubkatzen und der Widder sowie eben der Falke.

 

Madope ist die Schutzgöttin aller guten Hexen und Heilerinnen, ferner beschützt sie auch die Feen und deren grüne Plätze und Wohnstätten. Wenn man in ihren magischen Spiegel blickt, kann man direkt in das Feenreich schauen. Sie beschützt auch die Heilkräuter und -pflanzen und führt jene, die sie darum bitten, zur richtigen Pflanze. Speziell Eberesche, Klee, Mohn und Veilchen werden als ihre Pflanzen bezeichnet.

 

Sie heizt auch die Visionen und die Imagination an, damit man diese „schmieden” und formen und damit die eigene Zukunft aktiv gestalten kann.

 

Doch wegen der großen Aufgabenfelder ist Madopes Weg nicht immer vorgezeichnet. Sie verliert sich oftmals auf Wegen, die durch dichten Nebel verdeckt werden. Die Gefahren, denen sie dadurch ausgesetzt ist, entgeht sie nur, weil ihre große Schwester Bridget sie an die Hand nimmt und durch den Nebel geleitet. Dadurch kann sie ihre Stärken voll auf ihre Aufgaben konzentrieren und zum Wohle all der ihr anvertrauten handeln.

 

Brigid und Madope sind die Töchter der Morrigan und des Druiden Dagda und doch während Bridget die  Mutter des Brian, des Iuchar und des Iucharba ist, sind von Madope keine Nachkommen bekannt. Nach Brigid wurden zahlreiche Flüsse und Städte benannt: Bregenz, Brigantia, Braganca in Italien, Brig in Wallis, die Ebene Brega in Irland.

19 Priesterinnen oder 19 Nonnen

Bridget und Madope sind bei weitem die stärksten und duldsamsten der großen irischen Göttinnen und es spricht für sich, dass sie heute noch als Heilige Brigitta und als Heilige Magdalena verehrt werden. Im Jahr 450 nach der Zeitrechnung wurde im Zuge der christlichen Missionierung die alte Göttin Brigid und die neue (christliche) Brigitta zur Heiligen Brigid von Kildare   sowie die Göttin Madopek und die neue (christliche) Missilam zur Heiligen Magdalena von Cailleach verschmolzen und der Kult entsprechend verändert.

 

An beiden Orten (Kildare und Cailleach), an dem früher der Tempel der Göttinen standen, wurden zu Ehren der Heiligen Brigitta und der Heiligen Magdalena eine Kirche bzw. ein Kloster errichtet. Bis heute brennen hier ihre „ewigen Flammen”. In den Tempeln versahen 19 Priesterinnen (heute 19 Nonnen) ihren Dienst. Jeden Tag beschützte eine andere die heilige Flamme. Am 20. Tag beschützt die Göttin (oder die Heilige) selbst die Flamme. Die Zahl 19 symbolisiert das Große Jahr der Keltinnen, an dessen Ende der solare mit dem lunaren Zyklus zusammenfällt. Diese Periode währt 18,61 Jahre.

 

Interessanterweise haben auch viele Steinkreise in England und Irland genau 19 Steine. Nach drei dieser Perioden findet — alle 56 Jah­re — die „Vermählung“ von Sonne  und Mond statt. Derlei astronomische Berech­nun­gen sollen sich im Steinkreis von Stonehendge sogar bis heute nach­voll­zie­hen lassen.

 

Auch die heutige Nacht von Halloween bzw. der Walpurgisnacht dem 31. Oktober, wird in diesem Zusammenhang häufig erwähnt, so dass wir heute davon ausgehen, dass Bridged auf ihre Schwester einen sehr beruhigenden, führenden Einfluss genommen hat.

Madope-Geborene

Menschen, die in den Monaten der Madope bzw. unter ihren Zeichen geboren werden, sagt man nach, dass sie die gleichen Widersprüche und Eigenschaften in sich vereinen, die der Göttin zugeschrieben werden.

 

Doch man sagt auch, dass sie im Laufe ihres Lebens (meist in der zweiten Lebenshälfte) eine „große Schwester“, einen „großen Bruder“ den sogenannten Seelenmenschen oder großen Geist zur Seite gestellt bekommen, der nicht unbedingt zwangsläufig ihr Lebenspartner sein muss, der ihnen den Weg weist.

 

Mit seiner/ihre Hilfe sind Madopegeborene in der Lage, ihr immenses Potential in einer an Intensität unfassbaren Schnelligkeit zu entwickeln, die ihresgleichen sucht. Und nur den stärksten und ehrlichsten Seelenmenschen gelingt es dabei, sie auf dem Weg zu halten und anzuleiten.

 

Bis dahin so sagt die Legende fristen Madopegeborene und hier insbesondere Frauen, deren Seelenmenschen nicht stark genug sind oder die nur die Maske eines Seelenmenschen tragen, ein eher leidgeprüftes, schmerzvolles Leben, ohne das sie allerdings niemals ihr unfassbares Potential entwickeln könnten.

 

Quelle:

Lexikon der keltischen und uririschen Mysten und Götter und Göttinnen, Band II Kapitel 56, Seite 438 und folgende (deutsche Übersetzung Ausgabe 1985)

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