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- Meine Reise zum Ich

Einhörner

Einhörner

Das Einhorn (lateinisch unicornis, altgriechisch μονόκερως monókeros) ist ein Fabelwesen von Pferde- oder Ziegengestalt mit einem geraden Horn auf der Stirnmitte. Es wurde im Mittelalter besonders durch den Physiologus bekannt, gilt als das edelste aller Fabeltiere und steht als Symbol für das Gute.

Einhörner sind Geschöpfe, deren äußere Erscheinung durch die Phantasie der Menschen geprägt ist und deren Existenz nicht belegt werden konnte

Im deutschen Aberglauben erzählte man, das Einhorn sei ungeheuer stark und könne sogar Löwen besiegen. Es sei aggressiv, einsiedlerisch und hasse alle männlichen Wesen. In einem Wulst auf seinem Kopf trage es einen Karfunkelstein. In Gefangenschaft sterbe es.

Das Horn des Einhorns wird als schneckenartig gedreht und vorne spitz zulaufend dargestellt. Es soll weiß und bis zu einem halben Meter lang sein. Mit ihm soll das Einhorn gegen seine Feinde (unter anderem Löwen) kämpfen, heilen und sogar Tote wiederbeleben können. Das Horn soll dem Einhorn erst allmählich im Laufe seines Lebens wachsen; ein abgebrochenes Horn soll innerhalb von zehn Jahren nachwachsen.

Dem Horn als Trinkgefäß werden Heilkräfte gegen Krankheiten wie die Pest und den Aussatz nachgesagt. Es soll außerdem unempfindlich gegen Feuer und Gift machen. Im Physiologus steht geschrieben, dass durch eine Schlange vergiftetes Wasser seine Giftwirkung verliert, wenn das Einhorn mit seinem Horn ein Kreuz in das Wasser schlägt.

Die wohl bekannteste Erzählung über Einhörner dürfte wohl „The last Unicorn“ von Peter S. Beagle sein, die durch den Fantasy – Zeichentrickfilm von Jules Bass und Arthur Rankin Jr. aus dem Jahr 1982 einen wahren Hype auslöste.

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