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- Meine Reise zum Ich

Abenteuer PUR bei der Oma-Mama

Abenteuer PUR bei der Oma-Mama

In unseren Sommerferien verbrachten wir, 14 Kinder und 3 Erwachsene, zwei Wochen bei unserer „Oma“ zum Zelten.

 

Am ersten Tag – einem Freitag – reisten die meisten bepackt wie die Lastesel an. Mit Feuer und Elan ging es dann ans Zelte aufbauen. Das war gar nicht so einfach *kicher*… vor allem, weil wir teilweise nicht wußten, wie die Zelte richtig aufgebaut werden mussten. So kam dann, was kommen musste: Das erste Zelt konnten wir nicht benutzen, weil es fast zusammenbrach und das zweite nicht, weil wir den Eingang nicht fanden. Aber dank des Einsatzes von diversen Helfern wurden diese Probleme schließlich am Samstag behoben, sodass wir dann doch endlich sechs bewohnbare Zelte zustande gebracht hatten!

 

Müde und abgeschafft sammelten wir uns bei Oma in der Waschküche, die während unseres Aufenthaltes zum Speisesaal umfunktioniert war, zum „großen Fressen“. Obwohl wir dazu sagen müssen, daß nur der erste Imbiss chaotisch ablief. Daraufhin setzten wir uns zusammen und stellten gemeinsam einige Regeln auf, so daß es – glaub auch für Oma – einigermaßen erträglich wurde mit der Rasselbande. Eine Strafe für regelwidriges Verhalten war unter anderem die Regentonne. Wer sich nicht richtig verhalten hatte, wurde in diese Regentonne gesteckt/getaucht und mußte sich anschließend für sein Verhalten entschuldigen. (diese Strafe wurde von den Kindern ausgedacht)

 

Eine wichtige und strikt einzuhaltende Regel war die absolute Mittagsruhe von ein bis um drei Uhr. In dieser Zeit haben wir uns mit Sachen wie dem Gameboy oder mit Kartenspielen, Malen und leisen Gesellschaftsspielen im Haus beschäftigt. Ich denke Oma konnte hier mit uns zufrieden sein – zumindest kamen keine größeren Klagen von ihr oder von den Nachbarn.

 

Gut war morgens das Brötchen holen bei den diversen Bäckern, denn Oma hatte von sämtlichen Nachbarn aus den Zeitungen Gutscheine erhalten, so daß wir immer gut bestückt heim kamen.

 

Der Wettergott meinte es eigentlich im Großen und Ganzen gut mit uns und wir hatten tierischen Spaß. Nur zweimal gab es riesige Gewitter dann hieß es Decken geschnappt – Matratzen gepackt und alle Mann ins Haus. Das erste Mal wars noch nicht so schlimm, weil wir noch nicht geschlafen hatten. Nur das zweite Gewitter wird der Oma, uns und den Nachbarn in ewiger Erinnerung bleiben.

 

Oma hatte ihre liebe Not uns alle wach zu bekommen, weil wir logischer Weise schon geschlafen hatten, als mitten in der Nacht das Gerumpel am Himmel losging. Mit allem, was wir für das Schlafen brauchten, ging es im Gänsemarsch durch den Garten. Logisch, dass wir dabei ziemlich laut waren, aber nicht so laut wie der Donner. Mit Ach und Krach kamen wir trocken ins Haus. Bis wir dann alle wieder einschlafen konnten, hat es eine ganze Weile gedauert, aber Oma hatte die geniale Idee immer einen von den großen zu den kleineren zu legen und so kam dann schnell Ruhe unter den Ameisenhaufen. Wir haben seither die Bezeichnung:

Nachtgespenster

An einem Nachmittag wars so heiß, daß Oma mit uns eine Wasserschlacht mit Wasserbomben gemacht hat .Das gab ein Trara sogar die ganz kleinen haben mit Feuereifer mitgemacht. Erst mussten wir nebenan zwei große Plastikwannen mit Wasserbomben füllen, wobei die Großen die meiste Arbeit damit hatten. Dann haben wir zwei Gruppen gemacht und die Kleinen durften zuerst und am meisten werfen. Anschliessend gabs dann die Schlacht für die Großen! Nass und ausgepowert haben wir uns nachher erst einmal den von der Nachbarin gestifteten Kuchen und was zu Trinken schmecken lassen.

 

An einem schönen heißen Tag hat Oma zum Staunen für uns und für die Nachbarn, bei einem Völkerballspiel und beim Tauziehen bewiesen, was für eine fitte Frau sie doch ist. Wir Kinder und die andren Erwachsenen „Campis“ mussten uns mehrfach in den Schatten zum Ausruhen setzen – Oma aber nicht. Da können wir uns alle nur eine große Scheibe von abschneiden … Das Völkerballspiel hat sie gewonnen und auch beim Tauziehen war sie in der Siegermannschaft zu finden.

 

An einem weiteren Nachmittag hat Oma, um uns zu beschäftigen

und um für einen Leopardengekko meines Neffen Futter zu beschaffen, alle auf eine große Wiese beim Minigolfplatz gescheucht. Mit Einmachgläsern und Plastikbehältern bewaffnet gingen wir auf große Jagd nach Grashüpfern. Das Schwierige an der ganzen Sache war, die Grashüpfer auch am Leben zu lassen. Am Ende brachten wir eine beträchtliche Zahl zusammen und waren alle ziemlich geschafft.

 

Ein weiteres Beschäftigungsprogramm war der Nachmittag, an dem wir alle Minigolf gespielt haben – ein richtiges Turnier wurde abgehalten. Wer letztendlich der Sieger war wissen wir heute nicht mehr.

 

Um unsere Oma von den lästigen Fliegen zu befreien hat unser Onkel einen Wettbewerb ins Leben gerufen. Er wollte uns pro gefangene/tote Fliege 10 Cent bezahlen und für jede lebend gefangene sogar 20. Das gab ein Spaß bei Oma in der Waschküche. Armer Onkel/Papa!!! Das hätte er besser nicht gemacht, denn wir haben richtig gut zugelangt – das wurde richtig teuer.

 

An einem nicht so sonnigen Tag wollte Oma mit uns ein Geschicklichkeitsrennen machen, an dem wir alle teilnehmen sollten . Los ging es mit diversen Wurf- und Rolltechniken von Murmeln und mit dem Glück beim Würfeln und endete in einem Parkours, den wir mit verbundenen Augen und auf zurufen bewältigen mußten. Da war ganz schön Mut nötig, um dabei mitzumachen und darauf zu vertrauen, dass man nicht hinfällt. Es ging über Kisten und einem Slalom um diverse Getränkeflaschen. Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus. Der Regenguss, der uns dazwischen kam, hatte uns kaum gestört.

 

Ein weiteres Highlight am letzten Tag unseren Ferien bei Oma war der Besuch des Schwimmbades mit der Eröffnung der großen neuen Wasserrutsche. Aufgeregt warteten wir auf dem Hof, dass es losgehen konnte. Wie die Orgelpfeiffen marschierten wir los ins Schwimmbad. Wir hatten ne Menge Spaß und anschließend einen ziemlich großen Kohldampf.

Nach der Raubtierfütterung wurden die Zelte abgebaut und die Ferien waren leider schon wieder zu Ende aber wir hoffen alle auf ein nächstes Mal und dann heißt es wieder: ABENTEUER PUR BEI DER OMA-MAMA!!!!

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