Nachtzug
von Barbara Wood und Gareth Wootton
Die Kleinstadt Sofia in Polen ist während des zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen besetzt. Die Übergriffe der Deutschen werden immer brutaler und zwei polnische Ärzte, welche in der Klinik in Sofia beschäftigt sind, überlegen sich einen genialen Widerstandsplan um die Dorfbewohner vor den Machenschaften der deutschen Besatzer zu schützen. Durch diesen Plan begeben auch sie sich in Gefahr und müssen herausfinden wem sie trauen können oder nicht. Neben diesem Handlungsstrang geht es auch um die jüdischen Bewohner der Stadt, welche sich vor den Deutschen versteckt halten und sich fragen, wohin diese mysteriösen Nachtzüge fahren…
Diese wenig bekannte Episode aus dem Zweiten Weltkrieg ist eine dramatische Geschichte um Hoffnung und Verzweiflung, Mut und List, tragische Verstrickung und aktiven Widerstand und um die Menschlichkeit mitten in höchster Gefahr. Die Geschichte um zwei Ärzte, die mit einer genialen Idee ein polnisches Städtchen vor den Nazis retten, klingt per se erst einmal spannend, zumal der Inhalt auf einer wahren Geschichte beruht. Den Horror dieser Zeit vermag dieses Buch auch widerzuspiegeln.